Die OeME-Kommission der Stadt Bern – zusammengesetzt aus VertreterInnen sämtlicher Kirchgemeinden der Stadt Bern – setzt sich engagiert für eine Kirche ein, die sich zur Anwältin der Armen und Unterdrückten macht. In den letzten Jahren lenkte die Kommission ihr Augenmerk vor allem auf die negativen Folgen der wirtschaftlichen Globalisierung. Nach neusten Studien der Welternährungsorganisation FAO sterben jeden Tag 100'000 Menschen an den Folgen von Hunger und Armut.

 

Die OeME-Kommission versucht mit Basisarbeit, Veranstaltungen und Aktionen auf die Folgen der wirtschaftlichen Globalisierung aufmerksam zu machen. Sie sieht sich dabei mit der weltweiten ökumenischen Bewegung verbunden und weiss sich der biblischen Botschaft verpflichtet. Ein wichtiges Dokument für ihre Arbeit ist das 2004 entstandene Accra Bekenntnis des Reformierten Weltbundes, in dem unter anderem folgendes zu lesen ist: Wir glauben, dass Gott über die ganze Schöpfung regiert. „Die Erde ist des Herrn und was darinnen ist“ (Ps 24,1). Darum sagen wir Nein zur gegenwärtigen Weltwirtschaftsordnung, wie sie uns vom globalen neoliberalen Kapitalismus aufgezwungen wird. Nein aber auch zu allen anderen Wirtschaftssystemen, - einschliesslich der Modelle absoluter Planwirtschaft, - die Gottes Bund verachten, indem sie die Notleidenden, die Schwächeren und die Schöpfung in ihrer Ganzheit der Fülle des Lebens berauben. Wir weisen jeden Anspruch auf ein wirtschaftliches, politisches und militärisches Imperium zurück, das Gottes Herrschaft über das Leben umzustürzen versucht, und dessen Handeln in Widerspruch zu Gottes gerechter Herrschaft steht.

 

 

Hier finden Sie die nächsten Veranstaltungen der OeME-Kommission.

 

Kontaktadresse:

Jürg Liechti-Möri, jurgliechti@bluewin.ch , 031 332 13 88